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"Hyperlinks subvert hierarchy" - The Cluetrain Manifesto
Elke Stangl (2008 / 2003)
Die Domain e-stangl wurde zur Zeit des großen .com Hype geboren, beginnt daher mit e-, und repräsentiert einen Hyperlink, dessen Nicht-Hyperlink-Anteil - d.h. der Teil ÜBER dem Strich - golden in der Abendsonne der neuen Internet-Kultur leuchtet bzw. von einem ockerfarbenen Sandsturm gebeutelt wird ....

Diese Website hat sich im letzten Jahr nicht verändert. Und das ist gut so. e-stangl.at ist noch immer Ani-Web 2.0 - un-interaktiv und kein Blog. Das könnte auch auf Zufriedenheit mit anderen Möglichkeiten der Kommunikation und Selbst-Präsentation schließen lassen. Alte Einträge werden immer noch aufgehoben, archive.org wird nicht benötigt! [ Elke, 01.01.2008 ]

Denken
Element und Irgendwer am Ende der Welt

Meine Sites und die Gedanken, die ich versucht habe zu transportieren, führten zu folgenden Rückmeldungen:

Meine Buch-Favoriten sollten meinen Hang zu Folgendem zeigen:

Aus meiner Zeit als Versender von Newslettern und Massen-e-mails stammen folgende erschütternde Geständnisse

Denken' bedeutet für mich immer auch 'Gestalten' mit Worten und damit 'Schreiben'. Ich verfasste in der Vergangenheit oft e-mails, die mehr an Essays erinnern und habe mehrmals die Aufforderung erhalten, doch ein Buch zu schreiben. Vielleicht, damit die Empfänger der e-mails wieder mehr Ruhe haben.

Jetzt landen Texte dieser Art auf meinen Websites, aber zusätzlich sende ich noch mehr e-mails und Newsletter an den Rest der Welt und poste Beiträge in öffentlichen Foren. Zumindest lassen sich manche Dinge mehrfach verwerten: Aus einem unbedachten e-mail wird ein unausgegorenes Posting, dann ein halbwegs mehrheitsfähiger Website-Baustein und dann ein seltsamer Newsletter-Beitrag.

Mich interessiert, den Prozess zu beobachten und analysieren, wie Ideen(in einem selbst) entstehen und sich verfestigen oder verworfen werden.

Das waren meine Top-Binsenweisheiten-artigen Erkenntnisse des Jahres 2004 (Weihnachts-Spam an 100e Empfänger):

Das war der historische Anfang meiner Ideensammlung (2002) - ich erachte diese Gedanken auch heute nach als aktuell:

Das Wissen der Menschheit wächst nicht unbedingt exponentiell.

...wenn man sich Gedanken über die Definition von Wissen macht und alles abzieht, was
1) nur der persönlichen Profilierung der Wissenserzeuger gilt
2) die Menschheit nicht weiterbringt im besten und edelsten Sinne.
3) nur erzeugt wird, weil die Wissenserzeugung durch moderne Technologien so viel einfacher ist

Ideen oder Gedanken,

...die nur Beobachtungen darstellen, während der Strom des Lebens an einem vorbeitreibt und einen selbst nicht verändert, sind nichts wert. Und meistens nur frustrierend, da Sie uns daran erinnern, was es zu verändern gäbe.


(Kontinuierlich gewachsen seit 2002. Kleinere Änderungen und Beseitigung der schlimmsten Formulierungsungetüme zu Beginn 2010.)

(C) Elke Stangl 2002-2010
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